Tag der deutschen Imkerei mit Bee Together Rhein-Mosel e.V.

Schon fast Routine ist die Organisation des Tags der deutschen Imkerei in diesem Jahr für die Mitglieder des Verein Bee Together Rhein-Mosel e.V. Zum zweiten findet diese Informationsveranstaltung in der Goethe Realschule Plus in Koblenz statt. Den interessierten Besuchern brachten die Mitglieder des Vereins die spannenden Information zur Bienen und der Imkerei nahe. Am Schaukasten und Bienenstand der Schule waren die Bienen in Aktion zu sehen. Im Raum der Wachsverarbeitung hatten Kinder die Möglichkeit selbst Kerzen herzustellen, die sie mit nach Hause nehmen durften. Neben vielfältigem Infomaterial konnte am Stand auch Bienenhonig, unter anderem auch der Schulbienen, erworben werden. Für das leibliche Wohl war mit Kaffee und Kuchen gesorgt.

Kontrolle der Völker

Heute ist es kalt und regnet. Daher schauen wir nur kurz das Wichtigste nach und stören die Bienen sonst nicht weiter.
Der Kunstschwarm hat seine Königin gut angenommen.
Nach dem Austausch des Absperrgitter in dem Volk, wo die Königin immer wieder im Honigraum Stifte gesetzt hat, gibt es bei diesem Volk jetzt perfekte Honigwaben zu sehen.

Kunstschwarm bilden

Scheinbar hat bei einem der Vereinsvölker die Köngin mit einem Teil der Arbeiterinnen das weite gesucht. Inzwischen sind Arbeiterinnen Drohnenbrütig geworden. Der Verdacht von letzter Woche hat sich leider bestätigt. Wir wollen das Volk mit einer neunen Königin ausstatten. Um die Afterweiseln (so nennt man die Arbeiterinnen, die Eier legen) los zu werden bilden wir eine Kunstschwarm.
Die beiden Brüträume werden möglichst weit von ihrem Standort weggetragen und dort durch die Honigzarge mit leeren Mittelwänden ersetzt.
Am entfernten Punkt werden die Brutwaben abgekehrt und die Bienen, die fliegen können kehren zu ihrem alten Standort zurück.Die Afterweiseln bleiben zurück. In den neuen Brutraum wird die Königing im Beisetztkäfig eingehangen.

Durchsicht Bienenvölker – Wo ist die Königin

Heute haben wir wieder die Völker durchgesehen. Der Augenmerk galt wieder den Drohnenrahmen und es wurde nach der Königin, nach Stiften und nach Weisselzellen gesehen. Bei einem Volk schafft es die Königin immer wieder durch das Absperrgitter in den Honigraum zu gelangen und dort zu stiften. Oben auf das Gitter gesetzt ist sie aber nicht nach unten geklettert.

Bei den Vereinsvölkern sah es so aus als wäre die Königin mit einem Teil der Bienen beschwärmt. Es sind Zellen mit mehreren Stiften zu sehen. Außerdem gab  es Weisselzellen mit Maden.

Erste Honigernte

Heute war es endlich soweit. Um 7:30 treffen sich die Mitglieder des Vereins Bee Together Rhein-Mosel e.V. am Bienenstand und entnehmen die Honigwaben zum schleudern.
Geschleudert wird im hygienischen Schleuderraum des Vereins. Dabei wird auch noch einmal der Wassergehalt des Honigs kontrolliert. Der lag immer unter 18% so dass alle mit der Ausbeute sehr zufrieden sein konnten.
Den Mitgliedern war das Honigschleuder eine willkommene Gelegenheit sich bei einem gemütlichen Zusammensein auszutauschen.
Sie haben alle etwas zu einem kleinen Buffet mitgebracht. Das Highlight ist der Räucherofen, den Tim mit gebracht hat. In diesem wird neben leckerem Fleisch auch Gemüse geräuschert.
Vorübergehende Regenschauer konnten die gute Stimmung nicht trüben.

Wassergehalt des Honigs prüfen

Die Bienenweide des Vereins steht in voller Blüte. Heute haben wir mir dem Refraktometer den Wassergehalt des Honig bestimmt. Um Honig in guter Qualität ernten zu können sollte der Wassergehalt des Honigs nicht mehr als 18% betragen. Die Entwicklung der Ableger wurde besprochen. Hier ist Geduld gefragt. Bis einen neu Königin mit dem Stiften beginnt können noch ein paar Wochen vergehen. Selbstverständlich haben wir auch wieder die Drohnenrahmen kontrolliert und nach Schwarmzellen geschaut.

Endlich Ableger!

Die Bienen haben sich prächtig entwickelt. Aus vielen Völkern konnten Ableger gebildet werden, die jetzt bei den Vereinsmitgliedern stehen. Wir haben dazu jeweils eine volle Brütwabe mit Stiften, ohne Königin, und eine Futterwabe entnommen und um ein leere Mittelwand ergänzt.
Der Ausbau der Drohenrahmen war wie letzte Woche sehr unterschiedlich. In einer Beute haben wir eine Wachmotte entdeckt.

Ableger bilden?

Nach einigen sonnigen Tagen haben die Völker deutliche Fortschritte gemacht. Trotzdem gibt es doch deutliche Unterschiede. Manche Völker explodieren geradezu, andere gehen es gemütlicher an. Die Voraussetzungen für Ableger sehen gut aus. Auch die Entwickung von Drohenbrut ist sehr unterschiedlich. Einige konnten volle Drohnenrahmen ausschneiden, bei Anderen waren sie immer noch leer.